| Energy Globe Award für IKEA | 28. November 2009 |
„Diese Auszeichnung ist eine wunderbare Belohnung für die Anstrengungen, die wir in den vergangenen Jahren unternommen haben", sagt IKEA Österreich Umweltmanager Gottfried Kienzl anlässlich der Preisverleihung am Freitagabend in Wels: „Was uns besonders freut: Nicht nur die Riesenschritte zählen. Es ist die Vielzahl an Einzelmaßnahmen, die uns unserem Ziel, gänzlich unabhängig von fossilen Brennstoffen zu werden und unsere Klimaziele zu erreichen, näher bringen." IKEA Österreich, das seit Jahren Partner (und Gründungsmitglied) der WWF CLIMATE GROUP Österreich ist, hat heuer viel bewegt: vom Wechsel zu Ökostrom bis zur Fernwärme aus Biomasse. Erdgasbetriebene Leihtransporter für Kunden, Regen- oder gar kein Wasser für Toiletten, Ökostrom für alle Gebäude in Österreich, bewegungsgesteuerte Beleuchtung in besucherfernen Teilen des Lagers und vieles mehr - die Liste der Maßnahmen, die IKEA Österreich im Geschäftsjahr 2009 (per 31.8.2009) in punkto CO2-Reduktion und Ressourcenschonung gesetzt hat, ist lang. Strom aus erneuerbaren Energien Der größte Schritt: Seit 1. Jänner 2009 werden alle IKEA Einheiten in Österreich - sieben Einrichtungshäuser, ein Zentrallager und die beiden Shoppingcenter der IKEA Schwestergesellschaft Inter IKEA Center Group - zur Gänze mit Oekostrom® versorgt. Eine ganze Reihe weiterer Energiemaßnahmen - von einer Stromtankstelle für Elektrofahrzeuge bis zur Versorgung eines ganzen Einrichtungshauses (IKEA Klagenfurt) - zeigen die Eckpunkte in der Strategie zur CO2-Reduktion. Einer der vielen kleinen Schritte, die zum Erfolg führen, betrifft das „stille Örtchen": An vier IKEA Standorten ist für die im Volksmund als „Pissoirs" bekannten Herrentoiletten kein Wasser mehr nötig. Neue sanitäre Einrichtungen wie das System von N-E-T New Environmental Technologies funktionieren wasser- und geruchsfrei ohne Chemie, als so genannte Sperrflüssigkeit kommt das auch für Kläranlagen unbedenkliche Rapsöl zum Einsatz. Allein 2008 konnte IKEA durch dieses System ca. drei Millionen Liter Wasser einsparen. Kunden an allen sieben IKEA Standorten können seit Februar ihre Einkäufe mit Erdgas betriebenen Leihtransportern nachhause bringen. Die Fahrzeuge von carsharing.at wurden eigens für IKEA auf Erdgasbetrieb umgerüstet - derzeit die umweltfreundlichste Antriebsvariante bei Transportern. In den Einrichtungshäusern wurden in den vergangenen zwei Jahren maßgebliche Schritte in Richtung Umweltschutz getätigt: Sei es der Austausch der gesamten Beleuchtungs-Spots durch 20 W Spots oder eigene Schulungen und e-Learningprogramme für die MitarbeiterInnen, die ihre Ideen in einer eigenen Umweltgruppe sammeln und umsetzen. Auch auf CO2-intensive Geschäftsreisen wird bei IKEA weitgehend verzichtet: Meetings werden soweit wie möglich via Internet abgehalten. Energy Globe für Salzburg Vor einem Monat war IKEA Salzburg siegreich aus dem Energy Globe Award-Bewerb hervorgegangen. Fernwärme aus Biomasse, eigene Umwelt-Schulungen für Mitarbeiter, eine ausgeklügelte Mülltrennung mit Recycling in bis zu 18 „Fraktionen"; dazu grundlegende Einsparungen bei der Beleuchtung, Teilnahme an den Energiesparlampen-Aktionen - insgesamt wurden bisher mehr als 520.000 Lampen österreichweit verschenkt - und vieles mehr waren ausschlaggebend für die Vergabe. „Für IKEA ist nachhaltiges Handeln mehr als nur ein Schlagwort. Wir wollen zeigen, dass man auch mit vielen kleinen Schritten jede Menge erreichen kann. Dass unser Engagement nun mit dem Energy Globe Award ausgezeichnet wurde, freut uns besonders", mit diesen Worten hatte IKEA Salzburg Geschäftsführerin Nicole Wiesmüller die renommierte Auszeichnung für das Unternehmen entgegengenommen. Das IKEA Einrichtungshaus in der Mozartstadt hat sich vieler weiterer Umweltthemen angenomen: Direkt vor dem IKEA Einrichtungshaus steht eine ElectroDrive Ladestation, die seit Juni diesen Jahres u.a. fünf neue E-Fahrräder für die IKEA MitarbeiterInnen mit Strom versorgt. Dieser kommt ebenfalls von Oekostrom®. 100 Prozent erneuerbare Energien als Vorgabe Das Sparen von Ressourcen gehört zur IKEA Kultur. So hat sich IKEA International unter dem Slogan „IKEA goes renewable" (kurz: IGR) einem umfangreichen Energieprogramm verpflichtet. Dessen Ziel ist es, alle Gebäude, Warenlager und Produktionsstätten mittelfristig zu 100 % unabhängig von fossilen Brennstoffen mit erneuerbarer Energie zu versorgen und gleichzeitig den Gesamtenergieverbrauch bezogen auf den Wareneinsatz um 25 % gegenüber dem Basisjahr 2005 zu reduzieren. Lokale und globale Schritte - mehr im Umwelt- & Sozialbericht 2009 Im aktuellen Umweltbericht 2009 zeigt IKEA die Fülle an kleinen und größeren Schritten, die auf den ersten Blick oft nicht sofort ersichtlich sind, in Summe aber einen enormen Unterschied machen: Sei es durch technische Innovationen, Änderungen im Bereich Kälte-, Klima- und Lüftungstechnik, innovative Beleuchtungslösungen oder in puncto Verkehr. Nicht nur lokal, auch global nimmt IKEA seine Umweltverantwortung wahr: Mit dem Projekt „IKEA goes renewable" (IGR) will der gesamte Konzern langfristig unabhängig von fossilen Brennstoffen werden. In Österreich sind dazu die Weichenstellungen bereits erfolgt. Energy Globe 2009 Österreich Der Energy Globe Award präsentiert vorbildliche Projekte aus den Bereichen erneuerbare Energie, Energieeffizienz, Umwelt- und Klimaschutz. Ziel ist, Lösungen für den Schutz der Umwelt zu präsentieren und Bewusstsein für die nachhaltige Nutzung von Energie-Ressourcen zu schaffen. Der Award wird auf regionaler, nationaler, kontinentaler und internationaler Ebene verliehen. Weitere Infos zum Energy Globe unter www.energyglobe.com. Partner in der WWF CLIMATE GROUP IKEA ist übrigens Gründungsmitglied und erster Partner der WWF CLIMATE GROUP, der Klimaplattform des WWF für die Wirtschaft. Mehr dazu auf http://www.wwf.at/climategroup.
|
